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Das Paradies bei den Grosseltern
Coca Cola (zuhause streng verboten), Cailler-Schokolade, Karl-May-Bücher, Mickey Mouse-Hefte und viele, viele Goldmanns Taschen-Krimis: Was haben wir nicht alles genossen, ja geliebt bei Oma und Opa an der Hardstrasse 131. Im Sommer ein Planschbecken auf der Terrasse und Holländer-Rennen. Der Himmel war blau, man hörte das Sirren der Schwalben und das Gurren der Tauben. Im Winter Spielen im Gletti-Zimmer oder Malen in der Veranda.
Das Leben war schwerelos. Die Welt war schön.
Jeweils am Mittwoch beim Familien-Mittagessen schaltete Opa um punkt halb eins das Radio ein, "Radio Beromünster, Sie hören Nachrichten der Schweizerischen Depeschenagentur". Es wurde still am Tisch. Man hörte nur noch das Kratzen der Löffel im Suppenteller.
Am Nachmittag kam Oma von der Physiotherapie-Praxis im Parterre hinauf in den 1. Stock und machte uns ein Zvieri. Wenn das Telefon läutete, nahm sie den Hörer ab und sagte mit energisch-erwartungsvoller Stimme: "Hallo Mack?!"
Das Leben war schwerelos. Die Welt war schön.
Jeweils am Mittwoch beim Familien-Mittagessen schaltete Opa um punkt halb eins das Radio ein, "Radio Beromünster, Sie hören Nachrichten der Schweizerischen Depeschenagentur". Es wurde still am Tisch. Man hörte nur noch das Kratzen der Löffel im Suppenteller.
Am Nachmittag kam Oma von der Physiotherapie-Praxis im Parterre hinauf in den 1. Stock und machte uns ein Zvieri. Wenn das Telefon läutete, nahm sie den Hörer ab und sagte mit energisch-erwartungsvoller Stimme: "Hallo Mack?!"